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„Koffeinfreier Kaffee schmeckt wie aufgewärmtes Spülwasser.“
Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig – und es stimmt schlicht nicht mehr. Was früher oft zutraf, hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Denn die Entcoffeinierung von Rohkaffee ist heute ein hochpräzises Handwerk, das entscheidet, ob du ein flaches, wässriges Getränk in der Tasse hast – oder einen Kaffee, der genauso komplex und aromatisch ist wie sein koffeinhaltiges Pendant.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie die Entcoffeinierung wirklich funktioniert, welche Methoden es gibt, wo die Unterschiede liegen – und warum die Wahl der Methode so entscheidend ist.
Was ist Entcoffeinierung – und warum ist sie gar nicht so einfach?
Koffein ist ein Alkaloid, das natürlich in der Kaffeebohne vorkommt – gebildet von der Kaffeepflanze selbst, als Schutzstoff gegen Insekten und Schädlinge. Es ist bitter, es ist wasserlöslich, und es steckt tief in der Zellstruktur der Bohne. Genau das macht die Entcoffeinierung so anspruchsvoll. Denn die Bohne besteht aus Hunderten von flüchtigen Verbindungen, die ihren Geschmack ausmachen: Fruchtsäuren, Röstaromen, Öle, Zucker. Koffein teilt sich seine chemische Umgebung mit vielen dieser Stoffe. Wer das Koffein herausholt, riskiert, dabei auch den Charakter der Bohne mitzunehmen.
Das Ziel einer guten Entcoffeinierung lautet daher: möglichst viel Koffein raus – ohne das Aroma oder die Zellstruktur der Bohne zu kompromittieren.
Nach EU-Recht gilt ein Kaffee als entkoffeiniert, wenn sein Koffeingehalt unter 0,1 % (bei Röstkaffee) beziehungsweise 0,3 % (bei löslichem Kaffee) liegt. Was zwischen diesen Grenzwerten und dem vollen Aroma passiert, hängt von der Methode ab.
Die 5 wichtigsten Entcoffeinierungsmethoden im Vergleich
Es gibt nicht die eine Entcoffeinierung. Es gibt vier grundlegend verschiedene Ansätze – mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen auf Geschmack, Reinheit und Nachhaltigkeit.
1. CO₂-Methode – die schonendste Variante
Die CO₂-Methode gilt heute unter Spezialitätenkaffee-Röstern als der Goldstandard der Entcoffeinierung. Das Verfahren nutzt Kohlendioxid (CO₂) unter hohem Druck und bei spezifischer Temperatur in einem sogenannten überkritischen Zustand – einem physikalischen Zustand, in dem CO₂ Eigenschaften von Flüssigkeit und Gas gleichzeitig besitzt.
In diesem Zustand wirkt CO₂ wie ein hochselektives Lösungsmittel: Es löst Koffeinmoleküle heraus, lässt aber die großen Aromaverbindungen der Bohne nahezu unberührt. Das Ergebnis ist ein entkoffeinierter Kaffee, der seinem Original so nahe kommt wie kaum ein anderer.
Vorteile: Aromaintensiv, keine Chemikalien, nachhaltiges Verfahren
Nachteile: Kostenintensiv, technisch aufwendig, deshalb seltener eingesetzt
Typisch für: Specialty Coffee, Premiumröstereien
2. Schweizer-Wasser-Methode – 100 % chemikalienfrei
Die Schweizer-Wasser-Methode (Swiss Water Process) ist das bekannteste chemikalienfreie Verfahren und besonders bei Bio-Kaffees verbreitet. Das Prinzip klingt einfach, ist aber physikalisch raffiniert:
Die Bohnen werden zunächst in heißem Wasser eingeweicht, das dadurch mit Koffein und Aromastoffen gesättigt wird. Dieses Wasser wird anschließend durch Aktivkohlefilter geleitet, die selektiv das Koffein herausfiltern – die Aromastoffe bleiben im Wasser. Neue Bohnen werden nun in diesem aromagesättigten, koffeinfreien Wasser (dem sogenannten „Green Coffee Extract") eingeweicht: Diesmal wandert nur noch das Koffein aus der Bohne, weil das Wasser für Aromastoffe bereits gesättigt ist.
Vorteile: Komplett chemikalienfrei, zertifizierbar als Bio und Fair Trade
Nachteile: Leichter Aromaverlust möglich, etwas weicherer Geschmack
Typisch für: Bio-Kaffees, ethisch positionierte Röstereien
3. Direktes Lösungsmittelverfahren
Das direkte Lösungsmittelverfahren ist industriell weit verbreitet und basiert auf der Verwendung chemischer Lösungsmittel – in der Regel Methylenchlorid (DCM) oder Ethylacetat. Die Rohkaffee-Bohnen werden zunächst gedämpft, um ihre Poren zu öffnen. Anschließend werden sie direkt mit dem Lösungsmittel in Kontakt gebracht, das das Koffein aus der Bohne löst.
Nach der Behandlung wird der Kaffee intensiv gedämpft und getrocknet, um alle Lösungsmittelrückstände zu entfernen. Die EU legt für Methylenchlorid-Rückstände einen Grenzwert von 2 mg/kg im Fertigprodukt fest.
Vorteile: Günstig, effizient, hohe Koffeinausbeute
Nachteile: Chemikalieneinsatz, schlechteres Image bei bewussten Konsumenten
Typisch für: Industriell gefertigte Massenware, günstige Supermarktkaffees
4. Indirektes Lösungsmittelverfahren (Wasserextraktion)
Das indirekte Verfahren ist eine Hybrid-Lösung: Hier kommt die Kaffeebohne selbst nie mit dem Lösungsmittel in Kontakt. Stattdessen wird der Kaffee zunächst in Wasser extrahiert – ähnlich wie beim Schweizer-Wasser-Prozess. Das koffein- und aromastoffreiche Extraktionswasser wird dann separat mit Lösungsmitteln behandelt, bis das Koffein entfernt ist. Danach wird das gereinigte Wasser wieder zur Bohne zurückgeführt, die die Aromastoffe reabsorbiert.
Vorteile: Geringere Aromaeinbußen als beim direkten Verfahren
Nachteile: Aufwendiger als die direkte Methode, Lösungsmittel weiterhin im Einsatz
Typisch für: Mittelklasse-Industriekaffees mit besserem Qualitätsanspruch
5. Sugarcane-Methode (Hanseatic Sugarcane Process) – natürlich entkoffeiniert mit Zuckerrohr
Die Sugarcane-Methode ist ein direktes Lösungsmittelverfahren – aber mit einem entscheidenden Unterschied: Das eingesetzte Lösungsmittel Ethylacetat (EA) wird nicht synthetisch hergestellt, sondern aus fermentierter Zuckerrohrmelasse gewonnen. Es handelt sich also um einen natürlichen, pflanzlichen Stoff, der auch in reifem Obst vorkommt.
Das Verfahren folgt dem Prinzip des direkten Kontakts: Die Rohkaffeebohnen werden zunächst bedampft, um ihre Poren zu öffnen. Anschließend zieht das Ethylacetat selektiv das Koffein heraus, ohne tief in die aromatische Struktur der Bohne einzugreifen. Nach der Behandlung wird das Lösungsmittel vollständig entfernt. In Deutschland ist vor allem die Coffein Compagnie aus Bremen mit ihrem Hanseatic Sugarcane Process für diese Methode bekannt.
Vorteile: Natürliches, pflanzliches Lösungsmittel, schonend, guter Aromaerhalt
Nachteile: Direktes Verfahren – trotz natürlicher Basis kein chemikalienfreier Prozess
Typisch für: Specialty- und Premiumkaffees mit Fokus auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit
Schnellvergleich: Die fünf Methoden auf einen Blick
Methode | Aromaerhalt | Chemikalien | Kosten | Typisch für |
CO₂-Methode | ★★★★★ | Keine | Hoch | Specialty Coffee |
Schweizer Wasser | ★★★★☆ | Keine | Mittel | Bio-Kaffee |
Sugarcane (EA) | ★★★★☆ | Natürlich (EA) | Mittel | Premium & Specialty |
Indirekt (Wasser + LM) | ★★★★☆ | Ja (indirekt) | Mittel | Mittelklasse |
Direkt (Lösungsmittel) | ★★★☆☆ | Ja | Niedrig | Massenware |
Verliert entkoffeinierter Kaffee seinen Geschmack?
Die kurze Antwort: Es kommt drauf an.
Günstig entcoffeinierte Massenware verliert tatsächlich deutlich an Tiefe – das Aroma wird flacher, die Säurestruktur eintöniger, die Nachgeschmack kürzer. Genau das hat dem koffeinfreien Kaffee seinen schlechten Ruf eingebracht.
Hochwertig entcoffeinierter Kaffee ist eine andere Geschichte. Bohnen, die mit der CO₂-Methode oder dem Schweizer-Wasser-Prozess behandelt wurden, behalten ihre Herkunftscharaktere erstaunlich gut. Ein äthiopischer Naturkaffee duftet nach der Entcoffeinierung noch immer nach Beeren und Zitrus. Eine kolumbianische Bohne behält ihre Karamellsüße und den langen Abgang.
Das Entscheidende ist also nicht die Frage ob entcoffeiniert, sondern wie – und mit welcher Ausgangsbohne. Ein minderwertiger Kaffee wird durch die Entcoffeinierung nicht besser. Aber eine außergewöhnliche Bohne, schonend entcoffeiniert, kann ein entkoffeiniertes Erlebnis liefern, das überrascht – und schmeckt.
Bei Langen Kaffee setzen wir deshalb ausschließlich auf Methoden, die den Charakter unserer sorgfältig ausgewählten Bohnen respektieren. Denn guter Kaffee verdient gute Entcoffeinierung.
Für wen ist koffeinfreier Kaffee sinnvoll?
Entkoffeinierter Kaffee ist längst kein Nischenprodukt mehr. Die Gründe, warum Menschen bewusst auf Koffein verzichten, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.
Kaffee am Abend – ohne Angst vor Ruhelosigkeit
Koffein hat eine Halbwertszeit von etwa fünf bis sieben Stunden. Wer also um 17 Uhr eine Tasse trinkt, hat um Mitternacht noch die Hälfte des Koffeins im Blut. Für viele Menschen bedeutet das: schlechterer Schlaf, längeres einschlafen, weniger Tiefschlafphasen.
Entkoffeinierter Kaffee ermöglicht das ohne den Preis. Das abendliche Espresso-Glas nach dem Essen, die zweite Tasse beim Lesen auf dem Sofa – für Koffeinempfindliche muss das kein Hin und Her überlegen mehr sein.
Koffeinempfindlichkeit, Schwangerschaft & medizinische Gründe
Ein Teil der Bevölkerung metabolisiert Koffein deutlich langsamer als andere – genetisch bedingt. Herzrasen, Schlaflosigkeit oder Nervosität nach einer einzelnen Tasse sind keine Einbildung, sondern Biochemie. Für diese Menschen ist hochwertiger entkoffeinierter Kaffee keine Notlösung, sondern die logische Wahl.
Auch während der Schwangerschaft empfehlen Gynäkologen, die tägliche Koffeinaufnahme auf unter 200 mg zu begrenzen – was etwa zwei kleinen Tassen entspricht. Entkoffeinierter Kaffee ermöglicht es, die gewohnte Menge beizubehalten, ohne das Limit an Koffein zu sprengen.
Gleiches gilt für Menschen mit Bluthochdruck, Magenreizungen oder bestimmten Herzrhythmusstörungen, bei denen Koffein stark anschlägt ist.
Häufige Fragen zur Entcoffeinierung
Wie viel Koffein hat entkoffeinierter Kaffee noch?
Laut EU-Verordnung darf Röstkaffee maximal 0,1 % Koffein enthalten, um als entkoffeiniert zu gelten. In der Praxis enthält eine Tasse entkoffeinierten Kaffees typischerweise 2–5 mg Koffein – im Vergleich zu 80–100 mg in einer normalen Tasse. Der Restgehalt ist für die meisten Menschen vollständig irrelevant.
Ist Entcoffeinierung mit Chemikalien gefährlich?
Bei zugelassenen Verfahren und ordnungsgemäßer Verarbeitung: nein. Die EU-Grenzwerte für Lösungsmittelrückstände sind sehr niedrig angesetzt, und die Röstung eliminiert die meisten Rückstände ohnehin. Wer ganz sichergehen möchte, wählt Kaffee mit CO₂- oder Schweizer-Wasser-Entcoffeinierung.
Welche Methode erhält den Geschmack am besten?
Die CO₂-Methode gilt als die aromaschonenste Variante, gefolgt von der Schweizer-Wasser-Methode. Beide sind für Specialty Coffee geeignet und liefern ein Ergebnis, das deutlich über dem industriellen Standard liegt.
Wann wurde entkoffeinierter Kaffee erfunden?
Die kommerzielle Entcoffeinierung wurde um 1903 vom deutschen Kaufmann Ludwig Roselius entwickelt und 1906 unter dem Markennamen „Kaffee HAG" eingeführt – damals noch mit Benzol als Lösungsmittel, was heutigen Standards natürlich nicht mehr entspricht.
Kann ich selbst Kaffee entkoffeinieren?
Theoretisch ja – mit heißem Wasser, das die Bohnen mehrfach extrahiert. Praktisch führt das aber zu einem nahezu geschmacklosen Ergebnis, weil Aromastoffe und Koffein gleichzeitig ausgewaschen werden. Für guten entkoffeinierten Kaffee braucht es professionelle Technik und Erfahrung.
Fazit: Entcoffeinierung ist Handwerk – kein Zufall
Ob entkoffeinierter Kaffee gut oder schlecht schmeckt, ist keine Frage des Schicksals. Es ist eine Frage der Methode, der Bohnenqualität und des Anspruchs der Rösterei.
Die CO₂-Methode und der Schweizer-Wasser-Prozess zeigen, was möglich ist, wenn Entcoffeinierung mit demselben Respekt vor der Bohne behandelt wird wie Röstung oder Herkunftsauswahl. Das Ergebnis: Kaffee ohne Koffein, aber mit Charakter.
Du möchtest selbst entdecken, was hochwertige Entcoffeinierung leistet? In unserem Sortiment findest du entkoffeinierte Kaffees, die zeigen, worum es wirklich geht.
Goldregen für echtes Handwerk: 8-mal Gold bei der Deutschen Röstergilde!
Qualität ist für uns kein bloßes Schlagwort – sie ist das Herzstück jeder Röstung.
Wie in den vergangenen Jahren haben wir ein paar unserer Röstungen eingeschickt und uns auch dieses Jahr wieder der kritischen Fachjury der Deutschen Röstergilde gestellt. Bei der strengen Blindverkostung werden Kaffees auf Herz und Nieren (oder besser: auf Aroma und Körper) geprüft. Das Ergebnis macht uns unsagbar stolz: Gleich acht unserer Sorten wurden mit der Gold-Medaille ausgezeichnet!
Dass unsere Röstungen die magische 80-Punkte-Marke so stabil knacken, macht sie offiziell zu „Specialty Coffees“. Das bedeutet für euch: Weltweite Spitzenklasse direkt in eurer Tasse.
Unsere goldenen Gewinner im Überblick
1. Die Jubiläumsröstung 1959 (81,67 Punkte)
Eine Hommage an unsere Gründung. Diese Mischung aus feinsten Arabica-Bohnen Brasiliens und Zentralamerikas verbindet Tradition mit Moderne.
Geschmack: Edle Kakao- und Schokoladennoten, ein Hauch Aprikose, voller Körper.
Sensorik-Check: Mit perfekten 10,00 Punkten in Uniformity, Clean Cup und Süße beweist diese Röstung eine exzellente Reinheit und Verarbeitung.
2. FairLangen Entcoff. – Bio & Fair (83,25 Punkte)
Wer sagt, dass entkoffeinierter Kaffee ein Kompromiss ist? Unser Bio-Honduras (CO2-Verfahren) beweist das Gegenteil.
Geschmack: Nussig-schokoladig mit feiner Süße.
Sensorik-Check: Auch hier gab es die Höchstwertung von 10,00 Punkten für Süße und Reinheit. Ein Spitzen-Kaffee – ganz ohne Koffein.
3. FairLangen Las Delicias Espresso Puro (83,25 Punkte)
Ein sortenreiner Direct-Trade-Kaffee aus Honduras, der nun schon zum vierten Mal in Folge Gold gewonnen hat!
Geschmack: Zartbitterschokolade, Karamell und eine milde Säure.
Sensorik-Check: Besonders der Körper (7,75) und die hervorragende Balance (7,67) überzeugten die Jury.
4. Espresso Arabica (83,42 Punkte)
„Der Weiche unter den Harten“. Unsere 100% Arabica-Mischung ist ein echter Allrounder.
Geschmack: Getrocknete Trauben, Datteln und eine sehr milde Säure.
Sensorik-Check: Ein intensives Aroma (7,75) macht diesen Espresso zum Erlebnis.
5. Espresso Entcoff. & Kaffee Crema Entcoff.
Unsere entkoffeinierten Varianten haben beide die 80-Punkte-Hürde deutlich genommen (83,08 & 82,63 Punkte). Ob als würziger Espresso (80/20 Mix) oder cremige Textur mit Karamellnoten – Genuss braucht kein Koffein.
6. Kaffee Crema (83,25 Punkte)
Der Liebling für den Vollautomaten. Ein harmonischer 80/20 Mix, der zeigt, dass auch ein „Alltagskaffee“ handwerkliche Perfektion verdient.
Geschmack: Nussig, schokoladig, samtige Crema.
Kaffeewissen: Was verraten uns diese Kategorien?
Das liest sich alles großartig aber was bedeuten die Fachbegriffe eigentlich?
Aroma (Ar): Der Duft vor dem ersten Schluck. Je höher der Wert, desto intensiver das Bouquet.
Säure (Sä): Gemeint ist eine lebendige, fruchtige Säure (wie bei einer Beere), nicht eine unangenehme Bitterkeit.
Körper (Kö): Das Mundgefühl. Ist der Kaffee eher leicht oder kräftig und füllig?
Balance (Ba): Das harmonische Zusammenspiel aller Komponenten.
Clean Cup: Ein Maß für die Reinheit des Geschmacks – keine Fehlnoten stören das Aroma.
Overall (Ov): Der Gesamteindruck des Experten.
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Diese Infos und viele weitere werden wir im März auch auf unseren sozialen Medien teilen.
Jetzt preisgekrönten Genuss nach Hause holen
Diese Auszeichnungen sind für uns die schönste Bestätigung für über 60 Jahre Rösttradition. Aber am Ende zählt nur eins: Dass euch der Kaffee schmeckt!
Habt ihr unsere Gold-Gewinner schon probiert? Im Zeitraum vom 04.03.2026 bis zum 06.04.2026 geben wir auf unsere Gewinner 5% Rabatt!
Was macht gutes Essen aus? Dass es satt macht? Dass es schmeckt? Dass die Nährwerte gut sind? Oder dass es regional ist? Ist gutes Essen nachhaltig? Oder schön angerichtet? Oder muss gutes Essen all diese Kriterien überhaupt erfüllen?
Für die Organisation Slow Food muss gutes Essen mehr als nur schmecken. Slow Food achtet auf die Erzeugung, die Rücksicht und auf das gesamte Ökosystem hinter den Lebensmitteln. Das bedeutet: Keine Ausbeutung von Land oder Lebewesen, aktiver Schutz der Biodiversität und ein konsequenter Fokus auf Nachhaltigkeit. Dieser Respekt vor der Natur zeigt sich bis ins Detail – so findet auch die optisch unperfekte ‚krumme Möhre‘ ihren Platz.
Diese Philosophie für die Slow Food einsteht passt perfekt zu unserer. Seit 1959 bauen wir auf diesen Werten schon in unser Unternehmen. Fairer, direkter Handel mit Kaffeebauern, schonende Produktionsverfahren und recycelbare Verpackungen. In unserer Arbeit achten wir ganzheitlich auf Mensch, Umwelt und Qualität. Wir freuen uns nun offiziell Teil von Slow Food zu sein. Wir arbeiten bereits seit einiger Zeit auch mit lokalen Produzent*Innen zusammen, wie zum Beispiel dem örtlichen Bauernhof für Milch.
Warum Slow Food immer wichtiger wird…
In einer Welt, die auf maximale Effizienz und ständige Verfügbarkeit getrimmt ist, hat sich unser Essverhalten drastisch gewandelt. Der moderne Massenkonsum suggeriert uns grenzenlose Auswahl zu jeder Tageszeit, doch dieser Komfort hat einen hohen Preis. Hinter den prall gefüllten Supermarktregalen verbirgt sich oft ein gigantisches System des Ressourcenüberverbrauchs.
Besonders kritisch ist dabei die unsichtbare Komponente der Ausbeutung von Lebewesen: In der industriellen Massenproduktion werden Tiere oft nur noch als reine Wareneinheiten betrachtet, während ökologische Kreisläufe zugunsten kurzfristiger Profitmaximierung ignoriert werden. Wir konsumieren schneller, billiger und unbewusster – und verlieren dabei den Bezug zu dem, was uns eigentlich nährt. Angesichts schwindender Biodiversität und der Klimakrise wird immer deutlicher: Ein „Weiter so“ ist ökologisch und ethisch nicht mehr tragbar. Es ist Zeit, die Verbindung zwischen Acker und Teller neu zu knüpfen.
Die Antwort liegt in einer bewussten Entschleunigung: Slow Food. Was als Gegenbewegung zum Fast Food begann, hat sich längst zu einer globalen Philosophie für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem entwickelt. Slow Food ist weit mehr als nur langsames Essen – es ist der bewusste Akt, die Herkunft, die Qualität und die Geschichte hinter unseren Lebensmitteln wieder in den Mittelpunkt zu rücken.
Indem wir uns für einen bewussten Konsum entscheiden, durchbrechen wir aktiv die Logik der Ausbeutung. Jeder bewusste Griff zu Produkten, die handwerklich, regional und fair erzeugt wurden, ist eine Stimme für den Erhalt unserer Umwelt
Der Wechsel von Quantität zu Qualität ist kein Verzicht, sondern ein Gewinn. Es ist der Weg weg von einer anonymen Warenwelt hin zu einer echten Verbindung zwischen Erzeuger und Genießer – eine Entscheidung, die sowohl unserem Gaumen als auch unserem Planeten guttut.
Vollmundig und intensiv – die French Press ist das perfekte Werkzeug, um die komplexen Aromen sorgfältig ausgewählter Bohnen voll zur Geltung zu bringen. In nur wenigen Minuten und ohne viele Hilfsmittel zaubert sie einen großartigen Kaffee. Erleben Sie die Welt des bewussten Kaffeegenusses – mit einer Brühmethode, die Einfachheit mit unvergleichlicher Geschmackstiefe verbindet.
Sie haben eine ganz besondere Röstung entdeckt und möchten das volle Aroma so lange wie möglich genießen? Oder Sie trinken nicht täglich Kaffee und befürchten nun, dass Ihre wertvollen Bohnen an Frische verlieren? Wir verraten, wie Sie Kaffee richtig einfrieren und so sein einzigartiges Geschmacksprofil bewahren.
Der Duft frisch gemahlener Bohnen, das sanfte Gluckern der Kaffeemaschine – die Zubereitung ist wie ein kleines Fest für die Sinne. Doch während wir uns intensiv mit Herkunft, Mahlgrad und Brühverfahren beschäftigen, gerät ein Hauptbestandteil unseres geliebten Getränks oft in den Hintergrund: das Kaffeewasser. Dabei entscheidet das Wasser neben der Auswahl der richtigen Kaffeebohnen und der optimalen Zubereitungsmethode maßgeblich über das Ergebnis in der Tasse.
Kennen Sie den richtigen Mahlgrad für Kaffee aus der French Press, für Espresso und für Filterkaffee? Der Mahlgrad variiert je nach Zubereitungsmethode und ist ein oft unterschätzter, aber entscheidender Faktor für den Geschmack Ihres Lieblingsgetränks – denn die Größe der Oberfläche bestimmt den Grad der Extraktion. Mit einem falschen Mahlgrad entwickelt auch der beste Kaffee einen unangenehmen Geschmack. Die Wahl des optimalen Mahlgrads spielt also eine wichtige Rolle bei der Zubereitung von Kaffee.
Klein, aber oho: Espresso ist weit mehr als nur ein schneller Wachmacher. Als Basis vieler beliebter Kaffeespezialitäten wird er weltweit geschätzt und in den unterschiedlichsten Varianten genossen, denn nicht jeder Espresso ist gleich: Die Menge des Wassers, der Mahlgrad des Kaffeepulvers und die Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffee bestimmen die Intensität des Getränks. Verfeinern Sie Ihren Espresso doch mal mit aufgeschäumter Milch, Kakao oder einem Schuss Grappa! Langen Kaffee stellt köstliche Rezepte vor.
Während Kaffee hierzulande meist mit heißem Wasser aufgebrüht wird, setzt man in vielen Teilen der Welt auf eine ganz andere Methode: das wortwörtliche Kochen von Kaffee. Dabei wird das Wasser mit dem gemahlenen Kaffeepulver bis zum Siedepunkt erhitzt. Wir zeigen Ihnen vier traditionelle Zubereitungsmethoden, bei denen der Begriff des Kaffeekochens auch wirklich der Technik entspricht.
Wenn Sie Ihren Kaffee von Hand aufbrühen, behalten Sie die volle Kontrolle über Geschmack und Aroma. Ob mit Handfilter, French Press oder Espressokocher – jede Methode entfaltet einzigartige Nuancen. Erfahren Sie, wie Sie mit hochwertigen Bohnen, der richtigen Technik und etwas Geduld Ihren perfekten Kaffee genießen!
Kaffee – für viele von uns ist er weit mehr als nur ein Getränk. Er ist ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag, der uns wach macht und die Sinne anregt. Ob eine Tasse Kaffee in den frühen Morgenstunden, die uns den nötigen Energieschub für den Tag gibt, oder beim gemütlichen Kaffeekränzchen mit Familie oder Freunden – der Duft und Geschmack von Kaffee begleitet uns in vielen Momenten.
Der erste Schluck Espresso – ein Moment purer Magie. Doch wie schaffen Sie es, dass Ihr Espresso zu Hause genauso intensiv, cremig und vollendet schmeckt wie beim Barista? Wir zeigen Ihnen die Geheimnisse hinter der perfekten Zubereitung!
Die Kaffeepreise steigen. Klaus Langen (59) von der Kaffeerösterei Langen in Medebach erklärt, weshalb das so ist und warum das auch sein muss.
Ein Genussmoment, der bitter endet: Sie freuen sich morgens auf Ihre frisch gebrühte Tasse Kaffee – doch statt eines harmonischen, aromatischen Geschmacks erwartet Sie ein unangenehm bitterer Abgang? Dieses Problem kennen viele Kaffeetrinker. Die gute Nachricht: Es gibt eine Reihe bekannter Ursachen für diesen unerwünschten Effekt und einfache Möglichkeiten, ihn zu vermeiden. In diesem Beitrag erfahren Sie, was hinter bitterem Kaffee steckt und was Sie dagegen tun können.
Erinnern Sie sich an den Moment, wenn der Duft von frisch gebrühtem Kaffee durch Ihre Küche zieht und der erste Schluck Ihre Sinne weckt? Dieses Gefühl ist für viele von uns der perfekte Start in den Tag. Doch was, wenn dieser Effekt plötzlich ausbleibt? Wenn das Getränk bitter, fad oder einfach anders schmeckt, bleibt oft nur Enttäuschung zurück.
Sie freuen sich auf Ihre morgendliche Tasse Kaffee, aber anstatt eines ausgewogenen und harmonischen Geschmacks erleben Sie eine unangenehme Säure, die den Genuss trübt? Keine Sorge, dieses Problem ist nicht ungewöhnlich – und oft leichter zu beheben, als Sie denken. In diesem Beitrag erklären wir, warum Kaffee sauer schmeckt und wie Sie mit einfachen Anpassungen ein vollmundiges Geschmackserlebnis erzielen können.
Wer von uns kennt es nicht? Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, der durch die Luft zieht und uns sanft aus der Schläfrigkeit holt. Filterkaffee, dieses scheinbar einfache Getränk, hat in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erlebt. Ob klassisch mit der Maschine oder per Handfilter – mit den richtigen Tipps gelingt es Ihnen, Filterkaffee richtig zuzubereiten und die feinen Nuancen der Bohnen optimal herauszustellen.
Kaffee gehört für viele Menschen zum täglichen Ritual. Ob am Morgen, als kleiner Motivationskick während der Arbeit oder beim gemütlichen Plausch mit Freunden – der aromatische Wachmacher ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Doch ist Kaffee eigentlich gesund? In diesem Beitrag beleuchten wir, was in der Tasse steckt, welche Eigenschaften von Kaffee als gesund gelten und welche tägliche Trinkmenge empfohlen wird.
Espresso und Filterkaffee sind zwei der beliebtesten Kaffee Getränke, und doch ist vielen Kaffeeliebhabern der Unterschied nicht geläufig. Anders als oft angenommen, handelt es sich nicht um verschiedene Bohnenarten. Dennoch gibt es geschmackliche, optische und weitere Unterschiede. Erfahren Sie in diesem Beitrag, was dahintersteckt!
Anders als vielleicht gedacht, drehen sich Kaffeesorten nicht um Filterkaffee, Espresso und Cappuccino. Vielmehr geht es hier um die Unterscheidung von Pflanzenvarietäten: Allein die Arabica-Pflanze bringt zahlreiche Sorten hervor – eine aufregender als die andere. Alles über Kaffeearten und die verschiedenen Sorten, die aus ihnen entstehen, erfahren Sie hier.
Wer sich etwas tiefer mit der Welt des Kaffees beschäftigt, stößt schnell auf die zwei Hauptkategorien von Kaffeebohnen: Arabica und Robusta. Beide haben ihre Vorzüge und eignen sich für unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Was sind die wichtigsten Unterschiede und welche Kaffeeart passt zu Ihnen? Hier finden Sie alle Antworten zum Thema.